Maxim Abrossimow.

Darmstadt.

Wer bist du?

Maxim - Filmemacher und Fotograf. Der Typ, der immer so wichtig mit der Kamera stolziert und auf Facebook nur Werbung macht.. Aber sonst bin ich ganz nett, wirklich.

Wer möchtest du werden?

Ich bin eigentlich sehr zufrieden, wie es gerade ist. Ich arbeite mit wundervollen Menschen zusammen, komme viel rum und lerne jeden Tag was dazu... Also will ich eigentlich nur älter werden. Oder Bergführer im Himalaya.

Was möchtest du durch deine Arbeit in der Welt verändern?

Oh, das ist natürlich so eine Sache. Ich versuche mir da keine Illusionen zu machen: Musikvideos und Werbung verändern kaum die Welt. Viel greifbarer ist, dass meine Arbeit unterhält und dem Zuschauer ein spannendes Gefühl schenkt - als Tausch für die Zeit, sozusagen.

Welche Personen inspirieren dich und beeinflussen deine Arbeit?

Inspiration gibt es eigentlich immer überall; in der Musik vor allem, in Literatur, Menschen und Nachts um vier am Ausgang eines Clubs. Es ist manchmal sogar sehr anstrengend, wenn wir in einer inspirationsfreudigen Truppe unterwegs sind und alle drei Schritte ein neues Phänomen lauert, dass dann ganz bestimmt im nächsten Projekt verarbeitet werden muss.. Generell sollten persönliche Geschichten an der Bar also immer möglichst klar und laut erzählt werden, bitte. Ich arbeite mit guten Freunden zusammen unter dem Deckmantel "Von Schlechten Eltern" - diese beeinflussen mich wohl am meisten, vor allem, was Selbstverbesserung angeht. Kritik ist schöner, wenn sie aus vertrauten Mündern kommt.

Welches Risiko bist du bereit einzugehen, um deine Ziele zu erreichen?

Naja, die Selbstständigkeit ist allein schon kein geringes Risiko - zumindest höre ich das ständig. Aber am meisten leidet wohl das Privatleben, weil Arbeit einfach nie Arbeit ist, sondern eben Alltag. Schlaf ist manchmal rar, oder das Einhalten von versprochenen Kaffeekränzchen. Mir fällt nur schwer sowas wirklich als Risiko einzuschätzen, weil es mir eigentlich gut geht und das Lösen von Sicherheiten eine ganz bewusste Entscheidung war. So gesehen, gibt es doch eigentlich auch nichts zu riskieren, oder?



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