Bent Evers.

Mainz.

Wer bist du?

Ich bin Mensch, Student, 20 Jahre alt, manchmal nicht ernst zu nehmen und heiße Bent Evers. Ich komme aus dem schönen Bremen und zog 2013 nach Mainz, um an der Hochschule Zeitbasierte Medien zu studieren.

Wer möchtest du werden?

Ich möchte vor allem im Kern ich selbst bleiben. Ich denke, dass das - so abgedroschen es klingen mag - immer eine wichtige Rolle spielen sollte, wenn man vor wichtigen Entscheidungen steht. Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit ist trotzdem erwünscht! Dass ich es schaffen will, so wie ich bin einen tollen Job, Familie, Freunde und Gesundheit zu haben, ist natürlich klar.

Was bedeutet es dir jung zu sein?

Ich glaube, dass das jung Sein an sich gar keine so hohe Bedeutung hat - eher die Umstände, die sich daraus für mich ergeben. Es ist schön, dass man sich zum Beispiel noch erlauben kann, gewisse Fehler zu machen und gewisse Risiken einzugehen, was später vielleicht nicht mehr möglich ist. Auch die körperliche und geistige Fitness, die wahrscheinlich schneller bergab gehen kann als man denkt, ist selbstverständlich ein Segen, den man selten zu würdigen weiß. Eigentlich ist mir „jung“ aber irgendwie auch zu relativ. Ich finde mein Alter jedenfalls toll und hoffe, dass sich diese Ansicht bei mir möglichst nie ändert - dann ist mir auch egal ob ich jung oder alt bin.

Welche Personen inspirieren dich und beeinflussen deine Arbeit?

Ich glaube, das passiert zum Großteil eher unterbewusst. Grundsätzlich kann natürlich jede Person, egal ob ich sie gut kenne oder nur einmal von Weitem gesehen habe, Inspiration sein. Es gibt jedoch denke ich keine Person, die mich durchgängig stark inspiriert, das kann aber auch daran liegen, dass es Phasen gibt, in denen Inspiration sich einfach nicht auswirken kann. Während kreativer Phasen gab es bisher allerdings auch keine Personen, die mich immer wieder inspiriert haben (oder war es mir einfach nicht bewusst?). Um trotzdem wenigstens exemplarisch etwas konkret zu werden: bei meinem jüngsten Filmprojekt habe ich mich des Öfteren von Bastian Pastewka inspirieren lassen - das lässt sich wohl nicht leugnen.

Welches Risiko bist du bereit einzugehen, um deine Ziele zu erreichen?

Ich fühle mich jetzt schlecht, wenn ich schon wieder so etwas Relativierendes sage, aber das hängt schon von den konkreten Zielen ab. „No risk, no fun“ find ich totalen Quatsch, aber „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ glaube ich schon. Für meinen Traumjob würde ich mir aber nicht mein privates Umfeld komplett ruinieren, das macht wohl wenig Sinn. Ich glaube, ich müsste da wirklich im Einzelfall eine Kosten-Nutzen-Analyse aufstellen, um Risiken und Chancen abzuwägen. Soll es trotzdem eine konkrete Antwort sein, wie viel Risiko bei mir drin ist? Na gut: 12.



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