Bastian Steffens.

Selb.

Wer bist du?
Mein Name ist Bastian Steffens, ich komme aus dem Hunsrück und gehe in Selb in Ober-Bayern auf die Staatliche Fachschule für Produktdesign. Ich spezialisiere mich zurzeit auf die Gestaltung im Dreidimensionalen Bereich. Also die Form von Produkten mit dem Schwerpunkt auf der Bearbeitung von Design Clay als Formstoff.

Wer möchtest du werden?
Ich bin schon da angekommen, wo ich später auch arbeiten will. Wie ich mich in dem Bereich am besten ausleben kann, weiß ich noch nicht. Die Wünsche werden präziser, denn man lernt sich selbst immer besser kennen.

Wie sieht für dich ein gutes Leben aus?
Eigentlich finde ich, dass ich jetzt schon ein ziemlich gutes Leben führe. Zurzeit habe ich die tolle Möglichkeit, mich zu entfalten und voll und ganz auf mich einzugehen. Das ist besonders wichtig für mich, da ich mit 22 kurz vor einem selbstbestimmten Leben stehe . Ich will mit dem, was ich verkörpere, die Gemeinschaft in der ich arbeite bereichern und dadurch angenommen und respektiert werden. Das ist, glaube ich, eine wichtige Voraussetzung für ein gelungenes und erfolgreiches Arbeitsleben.

Wie verkörpert sich deine individuelle Kreativität?
Ich habe bis jetzt keine feste Leitlinie in meinen Arbeiten entdeckt, sprich das meine Arbeiten irgendein charakteristisches Merkmal aufweisen, ist mir noch nicht aufgefallen. Was mich auf jeden Fall ausmacht ist, dass ich sehr nachdenklich bin. Auch wenn es sehr zeitaufwendig ist, muss bei mir ein Gedanke hinter allem Gestanden haben, ein für mich wertvoller oder ein eigener Gedanke, den ich dann so gut es geht übermitteln will. Ich suche in dem was ich mache nach Individualität und will mich mit meiner Kunst ausdrücken.

Welches Risiko bist du bereit einzugehen, um deine Ziele zu erreichen?
Ich als junger Mensch konzentriere mich jetzt darauf, was ich später machen werde, ganz besonders auf meine berufliche Karriere. Da steht der Rest erst mal hinten an. Zum Beispiel bin ich nach Bayern gezogen, weg von meinen Freunden und der Familie. Wenn man erst einmal so einen Schritt gemacht hat, dann lebt man hauptsächlich für seine spätere Berufung. Zumindest ist das zurzeit bei mir der Fall.



Einsicht in die Arbeit von Bastian: