Alexander Conrads.

Mainz.

Wer bist du?

Ich bin Alex, 22 Jahre alt, und wohne im schönen Mainz. Ich studiere hier Filmwissenschaft und Audiovisuelles Publizieren, momentan schreibe ich gerade an meinem Bachelor. Mit dem bin ich hoffentlich bald durch und kann mich dann wieder voll auf das konzentrieren, was ich wirklich machen möchte: Filme. Das mache ich schon seit ich 13 bin, damals mit trashigen Action-Filmchen mit meinen Brüdern, inzwischen ernsthafter mit dem Ziel, Menschen tatsächlich zu berühren mit dem was ich mache. Psychologie fand ich schon immer spannend und herauszuarbeiten wie und warum Menschen sich in bestimmten Situationen so oder so verhalten, ist mit das, was mich am Filme machen am meisten reizt. Gerade bin ich mit einem Freund dabei eine kleine Film-Produktionsfirma aufzuziehen. Ansonsten wird viel gereist und das am Besten auch noch mit dem Filmen kombiniert.

Wer möchtest du werden?

Fantastisch wäre, wenn ich es nicht nur schaffen würde weiterhin Filme zu machen, sondern das auch in Zukunft vor allem aus Leidenschaft und nicht aus finanzieller Motivation tue. Wichtig wäre mir auch einfach, dass mir die Arbeit im Team und die gute Stimmung im Team so wichtig bleibt, wie das jetzt der Fall ist, da dadurch die “Arbeit” nicht nur einfacher fällt, sondern das Ergebnis auch einfach besser wird. Wenn auch Anderen das Zusammenarbeiten mit mir Spaß macht - das fänd ich gut. Naja, und so im Großen und Ganzen würde ich gerne ein noch zufriedenerer Mensch werden.

Wie sieht für dich ein gutes Leben aus?

Vor allem selbstbestimmt. Das soll nicht heißen, dass ich die Kontrolle über jedes Detail im meinem Leben haben muss oder egoistisch nur das tuen werde, worauf ich gerade Bock habe, sondern einfach in der Lage sein möchte hinter meinen Entscheidungen zu stehen. Wichtig für ein gutes Leben ist finde ich auch, dass man von Menschen umgeben ist die man wirklich gerne mag und mit denen man sich wohl fühlt. Ich glaube, dass es nicht darum geht, ein komplett sorgen- und problemfreies Leben zu führen, sondern darum, trotzdem Freude am Leben zu haben und immer auch kleine Dinge schätzen zu können.

Wie verkörpert sich deine individuelle Kreativität?

Gute Frage. Habe ich sowas überhaupt? Oder schmeiße ich eigentlich nur Bestandteile, die mir in anderen Filmen gefallen haben oder Geschichten aus dem Alltag, die mich berührt haben, in einen Topf und kombiniere die miteinander? Irgendwie verkörpert sich die Kreativität glaube ich vor allem in den Figuren, deren Geschichten ich erzähle. Empathie spielt da eine große Rolle. Der kreative Teil ist dabei weniger, Charaktere einfach aus dem nichts zu schaffen, sondern vor allem essentielle Bestandteile einzelner Persönlichkeiten herauszufiltern und in einer guten Geschichte zu verpacken. Zumindest ist das das Ziel.

Welches Risiko bist du bereit einzugehen, um deine Ziele zu erreichen?

Hier schreibt wahrscheinlich jeder, dass er bereit ist alles zu geben und das wäre auch instinktiv meine Antwort gewesen, aber stimmt das wirklich? Keine Ahnung. Bisher bin ich alle Risiken eingegangen um meine Träume zu erfüllen, aber der Risikofaktor war bisher auch einfach nicht besonders hoch. Ich hoffe natürlich, dass ich das auch in Zukunft weiter schaffe. Grenzen könnte es glaube ich nur geben, wenn ich anderen Menschen mit dem Verfolgen meiner Ziele schaden könnte.



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